Die Formationen des TSC Fischbach e.V. und des TSC Metropol e.V. Hofheim hatten sich im Jahr 2001 zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Nach der Saison 2000/2001 gab es in beiden Mannschaften einen Umbruch. Teammitglieder haben wegen Mangel an Zeit, aus privaten Gründen, oder wegen Priorität auf das Einzeltanzen die Teams verlassen. Beide Formationen mussten sich neu ausrichten. Die Vorstände der Clubs haben sich zu einer Fusion beider Teams entschlossen. Seit dem geht ein Team unter dem Namen Formations-gemeinschaft TSC Fischbach e.V. / TSC Metropol e.V. Hofheim an den Start. Der Zusammenhalt im Team und die sehr gute Kooperation der Clubs machen uns zu einer starken Gemeinschaft. Formationstanzen, damit war und ist die Geschichte beider Clubs eng verknüpft.
Power & Glory
Nun begann die Arbeit der Formationsgemeinschaft. Als Trainer wurde Thomas Helbig, ein erfolgreicher Trainer der in beiden Clubs die Einzelpaare Latein trainiert verpflichtet. Die Formationsgemeinschaft hat sich in der Saison 2001/2002 in der Oberliga Süd gut platzieren können. Nach der Saison haben sich einige Teammitglieder verabschiedet, so dass die Saison 2002/2003 mit der Choreographie "Power and Glory" nicht erfolgreich für die Formationsgemeinschaft war.
Swing 2000
Nach dieser Saison hat das Team mit einem neuen Trainerpaar, neuen Teammitgliedern und neuer Motivation versucht, eine gute Platzierung in der Landesliga zu erreichen. Als Choreographie in der Saison 2003/2004 wurde hierbei die erfolgreiche Choreographie "Swing 2000", von der TSG Bremerhaven, gewählt und Marc Becker und Nicole Giersbeck wurden als Trainer verpflichtet. Letzen Endes erreichte das Team einen vierten Platz. Überraschenderweise genügte diese Platzierung zum Nachrücken in die Oberliga Süd.
Madonna
Durch einen Zuwachs von Mitgliedern, die viel Erfahrung im Formationstanzen mitbrachten, wollte das Team eine gute Platzierung in der Oberliga Süd holen. Leider ist der Klassenerhalt nicht gelungen. Eine Choreographie und Musik wie "Swing 2000" war in der Oberliga nicht gefragt. Somit belegte die FG nur den siebten Platz. Für die Saison 2005/2006 gab es eine besondere Überraschung. Es wurde eine eigene Musik und Choreographie entwickelt. Dank der Trainer, die dies ermöglicht haben, tanzte die FG auf die Musik von Popgröße Madonna. Die Musik wurde in einem professionellen Tonstudio geschnitten. Mit ihr wurde der 2. Platz erreicht und somit der Aufstieg in die Oberliga. Es folgte leider in 2006/2007 der erneute Abstieg in die Landesliga.
Carribean Soul
In der Saison 2007/2008 startete die FG mit neuem Trainer und neuer Musik. Das Motto lautete nun "Caribbean Soul". Hochmotiviert mit neuer Musik, neuer Kleidung, neuen Tänzern und neuen Trainern erreichte das Team den sechsten Platz von neun. Nach dieser Saison musste die Mannschaft mit personellen Problemen kämpfen, schaffte es jedoch zur Saison 2008/2009 wieder mit acht Paaren an den Start zu gehen. Anfangs der Saison waren dies nicht die einzigen Probleme, sondern der Trainer verließ überraschend die Mannschaft und wechselte zu einem anderen Team. Unser Glück war es, dass Alexandra und Jörg Heberer als erfolgreiches Trainerpaar bei uns eingesprungen sind. Später wurden sie noch durch Andreas Steba und Björn Breckheimer ergänzt. Gemeinsam haben sie das Team auf den vierten von elf Plätzen gebracht.
Miami Latin Stars
Die Saison 2009/2010 sollte nicht nur choreographisch einen Neubeginn darstellen, denn die FG wurde in quasi allen Bereichen umstrukturiert:
Als Choreographie für die Saisons 2009/2010 sowie 2010/2011 wurde die Bremerhavener Choreographie "Miami Latin Stars" gewählt. Zudem wurde ein neues Trainerteam verpflichtet: Sebastian Dombrowsky, der bereits mit anderen hessischen Mannschaften sehr erfolgreich war, konnte als Cheftrainer gewonnen werden. Komplettiert wurde das Trainergespann durch die Co-Trainer Andreas Fritz und Bastian Haag.
Doch auch die Mannschaft selbst erlebte durch die Neuausrichtung der FG einen Umbruch: Nach einem überaus erfolgreichen offenen Training zu Saisonbeginn, bei dem knapp 40 Personen den Weg in die Trainingshalle fanden, konnte eine Vielzahl an neuen Mitgliedern mit zum Teil sehr großer Formationserfahrung als Verstärkung gewonnen werden.
Diese Rahmenbedingungen ermöglichten ein sehr effektives und leistungsorientiertes Training, so dass die FG in der Saison 2009/2010 mit großen Ambitionen und ehrgeizigen Zielen an den Start der Oberliga Süd Latein gehen konnte - und die Mannschaft sollte nicht enttäuscht werden: Nachdem man sich auf dem ersten Ligaturnier noch knapp geschlagen geben musste und somit zunächst nur auf dem 2. Platz landete, konnte die Leistung im weiteren Verlauf noch weiter gesteigert werden, so dass die restlichen vier Ligaturniere souverän gewonnen werden konnten. Damit war die FG zum ersten Mal seit Bestehen in die Regionalliga Süd Latein aufgestiegen. Zum Abschluss einer nahezu perfekten Saison zeigte die Mannschaft auch auf dem vom TSC Metropol Hofheim ausgerichteten 2. Bärenherzpokal, dass sie sich auch vor Mannschaften aus höheren Ligen nicht zu verstecken braucht - nur knapp konnte sich der Sieger der Regionalliga Süd Latein 2009/2010 den 2. Platz vor der FG sichern!
Angespornt durch diese Leistungen und durch weitere Neuzugänge verstärkt ging die FG dann auch die Vorbereitung für die Saison 2010/2011 an. Mit bewährtem Konzept und ungebändigtem Eifer wurde weiter an den Feinheiten der Choreographie gefeilt, so dass das Team auch in diesem Jahr wieder mit guten Aussichten und ehrgeizigen Zielen dem Saisonbeginn entgegen fiebert.